Virtuelle Ausstellung zum Aus- und Umbau der A 30 / A 33 in Osnabrück

Interaktive Karte: Vielen Dank für Ihre Beteiligung!

Wir bedanken uns auch im Namen der Autobahn Westfalen ganz herzlich für Ihre zahlreichen Hinweise, Fragen und Anmerkungen zum Aus- und Umbau der A30 / A 33 in Osnabrück!

In einer virtuellen Gesprächsrunde im Videoformat gibt die Autobahn Westfalen Ihnen Rückmeldungen zu den eingegangenen Beiträgen aus der virtuellen Ausstellung. Die Fragen und Hinweise sind zum Teil gebündelt beantwortet. Die Projektgrundlage, den Projektzuschnitt und Prognosen zum Verkehrsaufkommen behandelt Eckhard Altevogt, Autobahn Westfalen [hier zum Video]. Auf die Fragen und Hinweise zur Berücksichtigung von Lärmschutz [hier zum Video] und Auswirkungen auf das private Eigentum [hier zum Video] geht Slavko Korosa, Autobahn Westfalen, ein. Rückmeldungen zur Gestaltung des untergeordneten Verkehrsnetztes gibt Eckhard Altevogt von der Autobahn Westfalen [hier zum Video]. Die eingegangenen Beiträge zum Naturschutz und zu den umweltfachlichen Planungen betrachtet Ralf Schoolmann von der Autobahn Westfalen [hier zum Video]. Bei den Anpassungen des Straßenentwurfs gibt Slavko Korosa, Autobahn Westfalen, Rückmeldungen zum westlichen Teilabschnitt [hier zum Video] und Rainer Berentelg, Ingenieurbüro Linz, geht auf Fragen zum östlichen Abschnitt ein [hier zum Video].

Nachfolgend ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse verfügbar – einfach auf ein Thema klicken und die zugehörigen Beiträge öffnen sich in einem weiteren Link. 

Um Ihnen auch während der Corona-Pandemie eine Möglichkeit zur Beteiligung an der Planung zum Aus- und Umbau der A30 / A 33 in Osnabrück zu bieten, hatten wir eine interaktive Karte erstellt. Sie konnten dort vom 11. Dezember 2020 bis zum 15. Januar 2021 zum einen die bisher eingegangenen Fragen und Hinweise einsehen, aber auch selbst Fragen stellen und Hinweise auf der Karte verorten.

Weitere Informationen

Überblick über das Projekt

im Gespräch mit Dr. Frank Engelmann

Der sechsstreifige Ausbau der A 30 und der Umbau der A 33 in Osnabrück befinden sich aktuell in der Vorplanung. Der geplante Ausbau erfordert Eingriffe im gesamten Straßenkörper einschließlich der Brücken- und Lärmschutzbauwerke. Bereits jetzt zeichnet sich ein Neubau aller Brücken und Lärmschutzwände ab. Im Frühjahr 2020 starteten planmäßig die umweltfachlichen Erhebungen und die Entwurfsplaner entwickelten die Vorzugsachse, die den Verlauf der Autobahn konkretisiert und als Basis für die weiteren Fachgutachten, u.a. das Lärmschutzgutachten, dient. Der im Jahr 2019 erfolgreich begonnene planungsbegleitende Bürgerdialog wird aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form fortgesetzt. Im Frühjahr 2021 wird der Abschluss der Vorplanung nach einer Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium erwartet. Anschließend folgen der Vorentwurf und die Genehmigungsplanung.

Übersichtskarte

Herausforderungen im Teilabschnitt Ost

im Gespräch mit Slavko Korosa und Rainer Berentelg

Im Teilabschnitt Ost sind besondere planerische Herausforderungen zu lösen. Diese Herausforderungen bestehen in äußerst geringen Abständen zwischen den Anschlussstellen, einem hohen Verkehrsaufkommen sowie sehr starken Aus- und Einfahrverkehrsströmen.  Zusätzlich grenzt die Autobahn in einigen Abschnitten an vorhandene Bebauung und ausgewiesene Schutzgebiete. Die Planung sieht daher vor, die Autobahn asymmetrisch auszubauen und sogenannte Verteilerfahrbahnen zwischen den Anschlussstellen einzurichten. Bei Verteilerfahrbahnen wird der durchgehende Verkehr und der aus- und auffahrende Verkehr auf baulich getrennten Fahrstreifen abgewickelt. Dadurch werden Verflechtungen mit dem durchgehenden Verkehr auf ein Minimum reduziert und eine leicht verständliche Wegweisung ermöglicht. Das Autobahnkreuz Osnabrück-Süd wird komplett umgebaut, dabei stehen die starken Verkehrsströme von und zur A 33 im besonderen Fokus.

Planung Anschlussstelle Nahne
Planung Südkreuz

Die unten stehenden Querschnitte zeigen zum Vergleich einen symmetrischen Ausbau zwischen der Anschlussstelle Hellern und der Bahnstrecke sowie einen asymmetrischen Ausbau bei der Anschlussstelle Nahne mit Verteilerfahrbahn.

Querschnitt Symmetrischer Ausbau der A 30 in Hellern
Querschnitt Asymmetrischer Ausbau der A 30 in Nahne mit Verteilerfahrbahnen

Untergeordnetes Verkehrsnetz und Radverkehr

im Gespräch mit Eckhard Altevogt

Der Ausbau der A30 und der Umbau der A33 wirken sich nicht nur auf die Autobahnen, sondern auch auf das untergeordnete Verkehrsnetz aus. Alle Brücken müssen im Rahmen des Ausbaus neu gebaut werden. Das bietet die Chance, bestehende oder neue Verkehrsanforderungen im untergeordneten Verkehrsnetz zu berücksichtigen. So kann im Rahmen des Aus- und Umbaus beispielsweise das Radverkehrsnetz optimiert werden und lassen sich parallel zur Autobahn verlaufende Wege vorteilhaft für die Benutzer*innen verlegen. Überwiegend ist die Stadt Osnabrück für das weitere untergeordnete Verkehrsnetz zuständig, daher findet ein intensiver Austausch zwischen der planenden Behörde und der Stadt Osnabrück statt. Im Zuge des Autobahnausbaus lassen sich zukunftsorientierte Brückenabmessungen realisieren, Radverkehrsnetze verbessern, Sicherheitsdefizite beseitigen und langfristige Planungen integrieren.

Brückenbauwerk
Parallelweg Langenkamp Bestand
Parallelweg Langenkamp Planung
Radweg Anschlussstelle Nahne Bestand
Radweg Anschlussstelle Nahne Planung
Radverkehrsplan Osnabrück

Naturschutz und umweltfachliche Planungen

im Gespräch mit Ralf Schoolmann

Beim sechsstreifigen Ausbau der A 30 und dem Umbau der A 33 sind die Eingriffe in Natur und Landschaft zu ermitteln und zu bewerten, außerdem ist der Artenschutz ein besonderes Thema der umweltfachlichen Untersuchungen. Die Erfassung der Biotope läuft seit Winter 2020. Die Kartierungen der Tierwelt sind weitgehend abgeschlossen und werden aktuell ausgewertet. In einem nächsten Arbeitsschritt werden die Ergebnisse der Umwelt-Gutachter in den Straßenentwurf eingebracht. Ziel ist, Beeinträchtigungen von Mensch, Natur und Landschaft zu vermeiden bzw. auf das Erforderliche zu reduzieren.

Kartierung Tierwelt

Kontakt

Für Fragen zum Dialog
IKU GmbH
Olpe 39, 44139 Dortmund
Julia Barth
E-Mail: barth@dialoggestalter.de
Web: www.dialoggestalter.de
Für Fragen zur Planung
Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Westfalen Außenstelle Osnabrück Winkelhausenstraße 22, 49090 Osnabrück
Eckhard Altevogt
E-Mail: eckhard.altevogt@autobahn.de
Web: www.autobahn.de
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